Niagara Fälle

Die Niagara Fälle
Eines der berühmtesten Touristen Attraktionen von Amerika sind die Niagara Fälle. Der größte freie Fall des Wassers befindet sich jedoch mit 58 Meter auf der kanadischen Seite der Niagara Fälle. Auf der amerikanischen Seite stürzt das Wasser gute 21 Meter in die Tiefe, wo es auf eine Schutthalde fällt, diese entstand nach einem Geröllabgang Mitte der fünfziger Jahre. Die Länge der amerikanischen Seite der Fälle beträgt 363 Meter, das ist die Länge von fast 4 Fußballfeldern. Touristisch sind die Niagara Fälle schon seit dem Jahr 1800 erschlossen und wurden dann im Jahre 1885 zum Naturpark ernannt. Ein wenig Aberglauben verbergen die Fälle ebenfalls. Im Jahre 1848 viel kein Wasser mehr von den Niagara Fällen, woraufhin die Kirchen einen Tag später überfüllt waren. Bei dieser Wassermenge ist ein plötzliches Verstummen fast undenkbar. Die Erklärung hierfür war ein lapidares Naturschauspiel und hatte mit Aberglauben wenig zu tun. Ein schwerer Sturm auf dem Eriesee hatte Eisschollen so in Bewegung gebracht, dass diese den Austritt des Flusses verstopften und so kein Wasser mehr durchließen, so konnte auch kein Wasser mehr den Fall hinunter stürzen. Nachdem sich die Schollen nun wieder in Bewegung gesetzt hatten, konnte der Fluss wieder strömen und der ganze Spuk hatte ein Ende. Immer wieder versuchen Menschen, die Fälle zu bezwingen, indem Sie sich mit wasserdichten Tonnen oder Booten in die Tiefe stürzten. Bis heute hat nur ein Mensch einen Sturz von den Niagara Fällen ohne jegliches Boot oder andere Hilfsmittel überlebt. Im Jahr 2003 stürzte sich Kirk Jones von den Fällen und überlebte diesen Sturz nur leicht verletzt.
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Bildquelle: © Ernst Reisig / Pixelio



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