Der Harz

Der Harz: Kunst, Kultur, Geschichte
Schon das Mittelalter brachte im Harz eine Blütezeit in der Kunst mit sich. Der Bergbau lieferte die der dazu notwendigen finanziellen Mittel. Der Niedergang des Bergbaus und die Teilung Deutschlands führten den Harz in die Bedeutungslosigkeit, erst die Wiedervereinigung brachte-zumindest für den Tourismus - den Aufschwung. Größtes Pfund sind die die Bauten der Romantik. In der Altsteinzeit (100.000 bis 40.000 v. Chr.) lebten die Menschen im Harz in umher ziehenden Horden als Jäger, Sammler und Fischer. Funde von bearbeiteten Geweih-und Feuersteinspitzen und Knochen steinzeitlicher Tierüberreste zeugen von Lager-und Siedlungsplätzen, unter anderem in der Einhornhöhe, bei Quedlinburg und Bad Frankenhausen, und belegen, dass die Menschen nur zur Nahrungssuche in das urwüchsige Waldareal eindrangen, dass zu dieser Zeit von einem dichten Urwald bedeckt war. In der jüngeren Altsteinzeit (40.000 bis 5000 v. Chr.) bildeten sich Stämme der Jäger und Sammler heraus. Erstmals wurden Werkzeuge hergestellt, die Arbeitsteilung begann sich durchzusetzen.
Der Harz in der Jungsteinzeit
In der Jungsteinzeit im Harzvorland entwickelten sich neun Kulturen. Die Menschen wurden sesshaft. Auf Nahrungssuche drangen sie immer tiefer in das Gebirge ein, Spuren fanden sich bei Erdingerrohde. Geräte, Werkzeuge und Waffen wurden technisch verbessert, die Gebrauchsgegenstände verfeinert und künstlerisch bearbeitet, vor allem bei keramischen Gefäßen. Die Menschen pflegten den Tauschhandel. In Gräbern, in Kultstätten und an Siedlungsplätzen wurden Steinwerkzeuge (Messer, Beile, Hacken, Äxte), Knochenreste auch von Haustieren (unter anderem Rinder und Schweine), Schalen und Krüge gefunden.
Während der Bronzezeit
Während der Bronzezeit (2000 bis 800 v. Chr.) gingen die Besiedelung weiter; wie die Kultstätte auf dem Domberg (bei Braunlage) zeigt, wurde nun der gesamte Harz erfasst. Aus Schweden, Dänemark und Norddeutschland stammende Germanen stießen im Harzer Raum auf die aus dem Süden einwandernden Kelten. Funde bei Nienstadt und bei Quedlinburg, unter anderem Waffen, Schmuck und kostbare Grabbeigaben, zeigen, dass sich trotz lang andauernder Kämpfe eine bemerkenswerte Kultur entwickelte. Es herrsche eine patriarchalische Sitten- und Stammesordnung. Die Entdeckung von kupferhaltigen Erzes ermöglichte die Herstellung von bleihaltigen Pfeilspitzen und Schmuckstücken - und anderen Dingen. Fundorte waren unter anderem bei Hofberg bei Quedlinburg, bei Mahlsdorf und bei Wernigerode. Es existierten frühe Formen der Warenproduktion. Rund um den Harz entstanden die ersten Fluchtburgen, befestigte Wälle zum Schutz der Bevölkerung und der Herrschaftssicherung der Schicht. An sie erinnern nur wenige Spuren, unter anderem am Hexentanzplatz (Talbot und Nymphenburg) und auf der Ortstafel sowie die Stromburg im Norden.
Beliebt bei Reisenden ist ein Urlaub in Bad Harzburg am Harz (mit Brocken). Familien oder Reisenden mit ihrem Hund ist natürlich ein Ferienhaus im Harz anzuraten, da dies den nötigen Platz und Freiraum für alle bietet.
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Bildquelle: Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/127/


