Pyrenäen - El Dorado für sportliche Aktivitäten

Bergsteigen, Ski laufen und andere Sportarten in den Pyrenäen
Bergsteiger finden in den Pyrenäen ebenso wie Wanderer Routen mit sämtlichen Schwierigkeitsgraden. Zu den lohnenswertesten Gebieten zählen in Frankreich das Vallee d’Ossau, das Vallee d’Aspe und die Gegend rund um den Cirque de Gavarnie, in Spanien das Maladeta-Massiv sowie die Regionen der Nationalparks Aigües Tortes und Ordesa.
Mehrere Agenturen bieten in beiden Ländern Bergsteiger-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an (siehe Reiseteil), zudem kann man an eigens eingerichteten Kletterwänden, unter anderem in Fant Romeu und Seix, sein Können auf Vordermann bringen.
Andere Sportarten in den Pyrenäen
Tatsächlich gibt es in den Pyrenäen, insbesondere im Vorland und in den Küstenregionen, sanfte Hügellandschaften, die wunderbar mit dem Fahrrad entdeckt werden können. Gleichwohl können sich sportlich besonders Ambitionierte auf die Spuren von Tour-de-France-Assen wie Indurain oder Thurau begeben und beispielsweise den Col de Tcunmalet per Drahtesel bezwingen.
Es lohnt sich also durchaus das Fahrrad mitzunehmen! Wer das Gebirge ausschließlich per Tritt in die Pedale kennenlernen und dabei auch Pässe in den zentralen Pyrenäen besteigen möchte, sollte hundertprozentig fit sein und schon lange vor der Abreise mit dem Training beginnen
Bei Touren mit Mountainbikes, die in fast allen größeren Ortsschaften gemietet werden können, sollte man den Schutz der Natur nie aus den Augen lassen. Bei Fahrten durch das Gelände werden Tier- und Pflanzenwelt häufig arg in Mitleidenschaft gezogen. Informationen über geeignete Strecken sind bei vielen lokalen Touristenbüros erhältlich.
Canyoning
Keine Freizeitaktivität boomt derzeit in den Pyrenäen solchem Maße wie Canyoning, ein Gebirgssport, der nicht an Besondere Hohen gebunden ist. Mit einem Neoprenanzug bekleidet, durchklettert man dabei oft beängstigend schmale Schluchten, durchschwimmt die Bäche auf deren Grund, durchwatet stockdunkle Grotten oder gleitet auf natürlichen Wasserfällen bergab. Die schönsten Canyons befinden sich auf der spanischen Seite der Pyrenäen, in dem südlich des Ordesa-Nationalparks gelegene Vorgebirge Sierra de Guata. Unter anderem in Ainsa bieten mehrere Veranstalter geführte Touren an. Canyon-Freaks, die über das Know-How und die nötige Ausrüstung - zu der häufig auch Kletterutensilien gehören - verfügen, können die engen Schluchten auf eigene Faust erkunden. Detaillierte Karten, in denen sämtliche Canyons mitsamt deren Schwierigkeitsgraden und Besonderheiten aufgeführt werden, sind in Buch- und Zeitschriftenläden der Region erhältlich.
Rafting und Kajak
Mit dem Schlauchboot tosende Flüsse hinunterfahren - ein Genuss, der ebenso wie das Canyoning immer mehr Anhänger in den Pyrenäen findet. Organisierte Rafting-Touren kann man auf zahlreichen Flüssen in den gesamten Pyrenäen unternehmen, einen besonders guten Ruf genießt dabei der spanische Rio Noguera Palaresa. Die wildesten Fahrten starten im m späten Frühjahr, wenn die Schneeschmelze einsetzt.
Ski laufen in den Pyrenäen
Mit den riesigen Skizirkussen der Alpen können sich die Wintersportgebiete der Pyrenäen nicht messen solch lange Abfahrten und gewaltige Liftanlagen wie zwischen Deutschland und Italien sucht man hier vergebens. Deshalb gelten die Pyrenäen unter deutschen Abfahrern immer noch als exotischer Geheimtipp, und kaum ein Mitteleuropäer verirrt sich im Winter hierher. Dabei können auch die hiesigen Skigebiete einige Pluspunkte ins Rennen werfen: Die Sonne scheint im Winter auffallend häufig, und die Pisten sind außerhalb der Ferien erfreulich leer.
Weiterführende Informationen: Ein beliebter Hersteller für Skier und weiteres zubehör ist Atomic Ski, welcher als Technologieführer in diesem Sektor gilt.
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Bildquelle: Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/127/


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