Ein Besuch in Bath
2. Februar 2012 – 09:29 | Bisher unkommentiert

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Bologna - die Bildungsmetropole

Submitted by Olli on 15. Januar 2009 – 22:14Bisher unkommentiert

Bologna

Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia Romania und von der Unesco im Jahr 2000 zur Kulturhauptstadt ernannt worden. Die Stadt der Türme und Lauben ist eine Wirtschaftsmetropole mit historischer Ader. Die Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum dicht beieinander und sind ohne große Anstrengung erreichbar.

Viele Fahrradfahrer in der Stadt

Auffällig sind die vielen Fahrradfahrer in der Stadt, die das ohnehin schon quirlige Stadtbild noch bunter machen. Die Gestalt der Stadt wird auch von den vielen Studenten, die in der traditionellen Universitätsstadt leben. Kulturell gesehen ist Bologna sicher eine der lebendigsten Städte Italiens. In über 50 Museen und einem Dutzend Theatern können sich die Kunst- und Kulturfans austoben. Daneben hat Bologna auch einen Ruf als internationale Messestadt. Es empfiehlt sich die Messekalender bei Arbeitsplanung ins Kalkül zu ziehen, da während dieser Zeit von den Hotels ein kräftiger Aufschlag verlangt wird. Einkaufen ist in der zweitgrößten italienischen historischen Altstadt - nach Venedig - eine echte Freude. In prachtvollen Galaxien befinden sich elegante Geschäfte und die über 42 km Laubengänge schützen Passanten und Passantinnen auch vor übermäßiger Sonne. Bologna ist eine Stadt mit durchweg hervorragender italienischer Gastronomie. Er lässt sich an jeder Ecke, von preiswert bis extrem teuer, gut essen. Im August allerdings haben die meisten Restaurants, Bars und Geschäfte geschlossen. Bologna lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Die Altstadt innerhalb Bolognas ist fast ausschließlich verkehrsberuhigt. Überall in der Stadt gibt es breite Fahrradwege, die trotz des enormen Verkehrsaufkommens sichere Fahrt gewährleisten. Die Piazza Maggiore ist der Mittelpunkt der Stadt und von den schönsten Denkmälern der Stadt umgeben. Die bedeutendste Kirche, St. Peter Bonino, Piazza Grande, wurde zwischen 1390 und 1673 erbaut und nach demselben Bischof benannt. Auf der Piazza Galvani steht das Denkmal des berühmten Bologneser Physikers Luigi Galvani. Vom Piazza Maggiore aus, hinter dem archäologischen Museum, beginnen die Arkaden des Palazzo dei Bianchi mit sehr schönen Geschäften. Den Palast der Notare, Palazzo dei Notai, sollte man sich nicht entgehen lassen. Links davon befindet sich der Rathauskomplex, Palazzo Comunale, der gleichzeitig das Kulturzentrum ist.
Über die via Rizzoli Richtung Osten, sind die beiden schiefen Türme Bolognas zu sehen, der fast 100 Meter hohe Torre Asinelli und der knapp 50 Meter hohe Torre Garisenda,Piazza Ravegnana. Die rund 400 Stufen zum Tor die Pinakotheka nazionale,Via delle Belle Arti, mit Werken von Malern aus dem 14. bis 18. Jahrhundert gehören zu den Galerien mit den wertvollsten Bildern in Europa. Von einem der alten Stadttore, dem Porta Saragozza aus, geht es zum Portico di San Luca, ein etwa 4 km langer Laubengang der zur Wallfahrtskirche der Madonna von San Luca führt. Sowohl die Kirche als auch der Ausblick entschädigen für den Aufstieg.

Ein Eldorado für Einkaufslustige

Die Messe - und Modestadt ist ein wahres Eldorado für Einkauflustige. Bologna ist neben Mailand die zweitwichtigste Stadt, wenn es um Kleidung und Schuhe geht- aber längst nicht so teuer. Es gibt unzählige Boutiquen, die sich in den wunderschönen Laubengängen präsentieren. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten sich in der via Ugo Bassi, der Via dell´Indipendenza, der größten Einkaufsstraße der Stadt, und der via Rizzoli zwischen Piazza Maggiore und den beiden schiefen Türmen Torre Asinelli und Torre Garisenda. In der via d´Azeglio befinden sich Buchläden, Galerien, Spielwaren und Bars, die größtenteils mit Plissees ausgestattet sind um die Passanten und Passantinnen vor übermäßiger Mittagssonne zu schützen.

Die Geschäfte haben in der Regel Montag bis Samstag von 09:00 bis 12:30 Uhr und von 15:30 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet. Die Kommunalverwaltung organisiert in den Sommermonaten Spaziergänge mit unterschiedlichen Themenschwerpunkt. Auf diese Art und Weise werden die Besucher an Plätze geführt, die sich abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten befinden. Die Führung kostet ca. 13 Euro. Die Führungen beginnen zu unterschiedlichen Zeiten, jedoch nicht vor 21:00 Uhr. Für Bologna gilt also, erst gut essen und dann spazieren gehen.

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Bildquelle: ©haraldk / Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/127/

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