Ein Besuch in Bath
2. Februar 2012 – 09:29 | Bisher unkommentiert

Römische Bäder, das Royal Crescent, großzügige Parkanlagen und das Jane Austen Centre: Die englische Stadt Bath, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, hat viel zu bieten. Nach nur wenigen Schritten durch die englische Stadt Bath fühlt …

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Rom

Submitted by Olli on 5. September 2008 – 18:503 Kommentare

Rom

Rom - die „ewige Stadt“

Fast jeder träumt einmal davon die „ewige Stadt“ zu sehen. Das stellt heute auch kein Problem mehr dar, nicht umsonst heißt es „viele Wege führen nach Rom“. Ob man nun bequem mit dem Flugzeug, mit Bahn, Bus oder Auto anreist, der Unterschied liegt im Stress.

Die bequemste Anreise ist wohl mit dem Flugzeug. Gleich zwei Flughäfen stehen zur Verfügung. Der internationale Flughafen Rom-Fiumicino liegt ca. 34 km westlich der Stadt. Vom und zum Flughagen geht eine Bahn, ähnlich unseren S-Bahnen, oder ein Schnellzug, der direkt zum Hauptbahnhof fährt. Selbstverständlich stehen auch Taxen zur Verfügung.

Der kleine Flughafen Ciampino liegt ca. 15 km südöstlich der Stadt. Hier landen bevorzugt die preiswerten Fluggesellschaften. Hier stehen Shuttlebusse für die Fahrt in die Stadt bereit. Haltestelle ist der Hauptbahnhof Stazione Termini.

Der Hauptbahnhof befindet sich in einer guten zentralen Lage. Der einfachste Weg in seine Unterkunft zu kommen, sind auch wieder Taxen, von denen es ausreichend gibt.

Die eigene Anreise mit dem Auto ist mit Sicherheit die stressigste. Das Autobahnnetz bis Rom ist hervorragend, aber die Fahrt durch Rom kann sich als sehr abenteuerlich gestalten. Hier heißt es einfach nur Ruhe bewahren und mit meinem guten Stadtplan oder Navigationssystem erreicht man auch sein Ziel. Kleiner Tipp: Für Besichtigungstouren durch die Stadt, das Auto am besten im Hotel stehen lassen.
Die Anreise mit dem Bus erfolgt meist mit organisierten Reiseunternehmen und bedarf sicherlich keiner großen Erklärung.

Taxen bilden ein Kapitel für sich. Es gibt für bestimmte Strecken Festpreise, aber kaum ein Taxifahrer hält sich zunächst daran. Auch nehmen Taxifahrer nicht immer den direkten Weg, oft ist eine kleine Stadtrundfahrt inklusive, was sich dann im Preis niederschlägt. Es ist sinnvoller vor der Fahrt den Preis auszuhandeln!

Ob man nun nach Rom kommt, wegen seiner Geschichte, seiner Kunstschätze, Parks, Architektur oder einfach nur zum Shoppen. Jeder kommt hier voll auf seine Kosten. In dieser Stadt pulsiert das Leben. Ruhe findet man in den wunderschönen Gärten und die innere Einkehr im Vatikan.

Die Altstadt sowie der Vatikan mit seinem wohl berühmtesten Bauwerk, dem Petersdom, wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Der Sage nach wurde Rom von Romulus gegründet, der seinen Zwillingsbruder Remus erschlug. Über die eigentliche Herkunft „Roma“ gibt es unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, bei Ausgrabungen auf dem Palatin fand man Reste einer Siedlung die Forscher auf 1000 v. Chr. datieren.

Der Palatin, mit dem angrenzenden Forum Romanum steht für das antike Rom. Reste von Tempeln und Wohnanlagen kann man hier besichtigen. Hier wohnten viele römische Aristokraten, Redner wie Cicero oder Catull. Augustus richtete auf dem Palatin seine Residenz ein. Kardinal Farnese machte aus Teilen des Palatins einen botanischen Garten. Teile dieser Gärten wurden jedoch mit Beginn der Ausgrabungen wieder entfernt. Verschiedene Pavillons sowie eine künstliche Grotte sind aber erhalten geblieben.

Zugang zum Palatin erhält man u.a. mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Colosseum. Ein Meisterwerk antiker Architektur. Für die Besichtigung des Colosseums sowie des Palatin sollte man viel Zeit mitbringen.

Da man in Rom fast alles zu Fuß machen kann, ist die Stadt sehr individuell zu erkunden. Die Besichtigungstouren führen durch kleine Gassen und plötzlich steht man wieder vor einem historischen Bauwerk. Ob nun Parthenon, Trevi-Brunnen, Piazza Navonna mit ihren Bernini-Brunnen, die Piazza di Spagna mit ihren wunderbaren Brunnen (von Berninis Vater) oder die spanische Treppe. Roms wohl bekannteste Einkaufsmeile, die Via Condotti, verbindet die Piazza mit der Via del Corso. Hier auf der Via Condotti findet man u.a. das berühmte Cafe „Greco“ oder die bekannten Mode-Labels haben hier ihre Verkaufsräume, wie Bulgari, Gucci oder Laura Biagotti. Erholung findet man bei einem Cappuccino in einem der vielen Cafes.

Will man dem Trubel der lebhaften Stadt entfliehen, lohnt ein Ausflug in den Vatikan. Der Petersdom lässt den Besucher vor Ehrfurcht fast erstarren. Diese riesigen Ausmaße, die künstlerische Gestaltung, ein Eldorado für Kunstliebhaber. Die majestätische Stille lädt zum verweilen und zur inneren Einkehr ein.
Auch die Sammlungen der vatikanischen Museen sollte sich der Besucher nicht entgehen lassen, allen voran das Deckenfresko Michelangelos in der sixtinischen Kapelle. Ein weiteres Highlight sind die vier Stanzen Raffaels. In diesen Werken hat er viele Persönlichkeiten verewigt, so findet man auf der „Disputa Del Sacramento“ u.a. Julius II. oder auch den Architekten und Baumeister Bramante.

Nach solch anstrengenden Besichtigungstouren hat sich der Besucher ein richtig gutes Essen verdient. Rom bieten viele kleine Restaurants. Doch am besten kann man fernab von den üblichen Touristenmeilen essen. Hier finden sich gemütliche Lokale mit Charme. Zu empfehlen eine gemischte Vorspeise aus verschiedenen Antipasti wie Tomaten, Melone mit Parmaschinken, eingelegte Champignons, Oliven, eingelegte Paprika uvm. Eigentlich ist man schon von der Vorspeise satt, aber irgendwie passt eine leckere Pasta doch noch. Dazu eine gute Flasche Wein. Als Abschluss noch einen Espresso und einen Grappa.

Rom ist in jedem Fall eine Reise wert. Unterkünfte für Reisen gibt es in allen Preislagen, ebenso die Flüge. Die schönste Reisezeit ist das Frühjahr. Im Sommer ist es in der Stadt sehr heiß. Auch der beginnende Herbst eignet sich wunderbar um die Stadt für sich zu erobern. Obwohl, nicht der Besucher erobert die Stadt, die Stadt erobert den Besucher und wer nach Rom zurückkehren möchte, der sollte nicht versäumen, eine Münze in den Trevi-Brunnen zu werfen, mit der rechten Hand über die rechte Schulter… so kehrt man immer wieder zurück.

Rom Reisetipps

Die Sonne, “il sole” meint es in Rom gut, fast zu gut. Viele Römer flüchten deshalb, wenn sie es irgendwie ermöglichen können, im Juli und August vor der brütenden Hitze ans Meer.Die beste Reisezeit für Rom sind die Frühjahrsmonate und der Spätherbst. In Rom ist es bis weit in den Oktober hinein angenehm warm, und man kann dort die letzten Sonnenstrahlen genießen, während es jenseits der Alpen bereits nasskalt ist.Die ungünstigste Zeit, Rom zu besuchen, ist der August, da man dann fast keinen Römer antrifft, und viele Geschäfte und diverse öffentliche Einrichtungen geschlossen sind. An vielen Tagen steigt das Thermometer über 40°C und für viele Römer sind die unermüdlichen Touristenscharen, die sich von einer Sehenswürdigkeit zur anderen drängen, unbegreiflich. Der Winter ist in Rom verhältnismäßig mild. Die Temperaturen sinken selten unter den Gefrierpunkt. Dafür ist es aber oft nasskalt und feucht. Aufgrund weniger Besucher sinken dann auch oftmals die Preise wieder, und man kann sich in Ruhe alle Sehenswürdigkeiten anschauen. Der größte Touristenandrang herrscht an Ostern, wenn Katholiken aus der ganzen Welt nach Rom pilgern, um sich die päpstliche Osterpredigt am Sonntag anzuhören. Amm Karfreitag begeht der Papst den Kreuzweg. Dieser führt vom Kolosseum bis zum Kapitol, um dem Leiden und Sterben Jesu zu gedenken.
Natürlich hat Rom aber auch im Sommer einiges zu bieten. In den lauen Sommernächten von Juni bis September wird Rom zu einem einzigartigen Freilichtzirkus. Jeden Abend gibt es eine Reihe von Veranstaltungen wie Rock- und Popkonzerte, Theateraufführungen, verschiedenen Tänzen, Zirkus und Komödien. Kultur wird zu einem atemberaubenden Spektakel. Erwähnesnwert hierzu sind das Jazzfestival der Villa Celimonta und das karibische Musikfestival im Foro Italico. Das Nachtleben beginnt um 22.00 Uhr und ein nächtlicher Spaziergang führt von einer Attraktion zur nächsten. Besonders in Trastevere, dort wo Armut und Reichtum so eng bei einander liegen, trifft man auf eine Reihe von Künstlern und Handwerkern mit ihren wunderschönen und eigentümlichen Geschäften. Auch das Essen wird in den langen Sommernächten zu einem Erlebnis. Die Trasteverini brauchen dazu nur ein paar Tische, die man auf der Straße aneinanderreiht und genügend Stühle für eine gemütliche Runde. Die Trattorien sind schon lange kein Geheimnis mehr für die Liebhaber der römischen Küche.
In Rom ist es wunderschön, durch die dunklen Gassen und Straßen zu bummeln, über denen Wäscheleinen gleichermaßen wie Blumenranken hängen. Kinder und Jugendliche können außerdem unten am Fluss Volleyball spielen oder Inlineskaten. Sehr zu empfehlen sind auch die vielen Openair-Theater.

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Bildquelle: © Ivak / Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/308/

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