Die Kanarischen Inseln

Die Kanaren
Die Kanaren Reisen sind ohne Zweifel im Vergleich zu den Belearen die ruhigeren Inseln, obwohl man auch dort im täglichen Nachtleben auf seine Kosten kommt. Dennoch werden die Kanaren Reisen überwiegend gebucht, um dort einen einmaligen Urlaub zu verbringen, der vor allem durch die dortigen Landschaften geprägt wird. Ein der berühmtesten Inseln der Kanaren ist die Insel Lanzarote, denn hier gab es nicht nur berühmte Künstler, sondern hier wurde auch ein berühmter Hollywood Film gedreht ( Plante der Affen ). Warum dieser Film dort gedreht wurde sieht man schon bei der dortigen Ankunft, denn es ist eine einzige Mondlandschaft, die von vielen Vulkanen geprägt wird. Die verschiedenen Kanaren Reisen bieten aber noch viel mehr als nur die dortigen Vulkane. Ein Beispiel wäre die Insel Fuerteventura, die so wunderschöne Strände besitzt, in die man sich gleich verliebt. Des weiteren ist es die Insel Gran Canaria, die vor allem durch ihre tollen Küste und Berge überzeugt. Wenn man allein vom Flughafen ins Hotel gebracht wird, bekommt man schnell auf dieser Fahrt den Eindruck, dass man in einer Achterbahn sitzt, denn es geht wirklich nur hoch und runter. Gran Canaria ist eine sehr erlebnisreiche Insel, die man unbedingt einmal besuchen sollte. Die Kanaren sind in keinem Fall zu vergleichen mit dem Spanischen Festland oder Portugal, was zumindest die Lebensweise betrifft. Denn auf dem Festland in Spanien, so wie auch Portugal findet man oft sehr viel Stress und überfüllte Städte, bzw. Strände vor, was auf den Kanaren nicht der Fall ist. Hier geht alles etwas ruhiger von statten, so dass man auf den Kanaren einen unvergesslichen und vor allem sehr erholsamen Aufenthalt verbringen kann. Das schönste aber an den Kanaren ist, dass man hier überall, egal auf welcher Insel, eine sehr sauber Luft vor findet, was nicht zuletzt am dortigen Meer liegt.
Die Höhlen der Kanaren
Auf den kanarischen Inseln im atlantischen Ozean gibt es unzählige Höhlen zu entdecken. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs dieser Inseln, sind Höhlen hier von der Natur erschaffen, und zahlreich anzutreffen. Der größte Lavatunnel der Welt befindet sich auf Lanzarote. Hier ist die Cueva de los Verdes vor mehr als 3000 Jahren durch den Ausbruch des Volca de la corona entstanden. Hier im Norden der Insel findet man sich in einem gigantischen, ganze sieben Kilometer langen Tunnelsystem wieder. Nur rund die hälfte dieser Tunnel sind zugänglich, große Teile noch gar nicht erforscht. Einen etwa einstündigen Rundgang kann man hier besuchen, der in einem riesigen Höhlenraum endet, der zwar eine hervorragende Akustik hat, jedoch aufgrund der fehlenden Bewirtungsmöglichkeiten jetzt seltener für Konzerte genutzt wird. Auch auf Teneriffa trifft man auf Höhlen, wobei hier die bekannteste wohl die Cueva del viento ist. Fast gänzlich unerforscht und nur zu einem Bruchteil zugänglich. Wer jedoch bei einem Besuch auf Teneriffa auf Höhlen nicht verzichten möchte, der sollte sich die Höhlen in Güimar anschauen. Diese wurden vorwiegend als Wohnhöhlen benutzt und können heute als Unterkunft genutzt werden. Auf Gran Canaria findet man die größte Höhlenansammlung der Kanaren auf einem Fleck. Die Cenebio de Valeron besteht aus 290 Höhlen, die bereits von den Ureinwohnern Gran Canarias in den Tuffstein gehauen wurden. Die Hülle dieser, wie Waben angeordneten Höhlen bildet eine 30 Meter breite und 25 Meter Hohe Felswand. Die vielen Nischen und Kammern bieten einen faszinierenden Anblick, mich welcher mühevollen Kleinarbeit diese Höhlen in das Gestein gehauen wurden, kann man hier sehr deutlich nachvollziehen.
Die vier Nationalparks der Kanaren
Insgesamt gibt es auf den Kanarischen Inseln 142 Naturschutzgebiete, darunter 11 Naturparks. Mit 4 (und einer Fläche von 32.618 Hektar) von insgesamt 13 spanischen Nationalparks haben die Kanaren die meisten in Spanien. Die vier Nationalparks liegen auf Teneriffa ( Nationalpark Teide), Lanzarote (Timanfaya Nationalpark), La Palma (Caldra de Taburiente) und La Gomera (Nationalpark Garajonay). Der Pico del Teide ist die höchste Erhebung der Insel Teneriffa und ebenso der höchste Berg Spaniens. Er ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde mit einem Durchmesser von 17 Kilometern. Das komplette Areal um den Teide steht unter Naturschutz und gehört damit zum Nationalpark Teide. Eine Besichtigung ist auch ohne Vorkenntnisse im Bergsteigen möglich, jedoch muss hierfür eine Genehmigung eingeholt werden, die kostenlos ist. Fast die gesamte Oberfläche Lanzarotes ist von Lava bedeckt. Mit 300 Kratern und fast 100 Vulkanen ist die kein Wunder, wobei der letzte Vulkan im Jahr 1824 ausgebrochen ist. Per Bus kann man die 14 Kilometer lange Rundreise durch den Nationalpark in Angriff nehmen und sich von der immer noch großen Hitze unter den Füßen bei diversen Stopps selbst überzeugen. Das einzige, was hier wächst, sind kahle dorrige Büsche. In ein Loch gestopft, gehen diese Sträucher sofort in Flammen auf, so wunderbar kann die große Hitze in der Erdkruste demonstriert werden. Der weltweit größte Senkkrater liegt auf La Palma und gehört zum Nationalpark Caldra de Taburiente. Er hat einen Durchmesser von 8 Kilometern und einen Umfang von fast 28 Kilometern. Ein völlig anderes Bild bietet der Nationalpark Garajonay. Hier befindet sich ein fast 4000 Hektar großes einzigartiges Ökosystem, bestehend aus den unterschiedlichsten Bäumen, ein richtig kleiner Regenwald, den es gilt zu schützen, was auch die Bewohner La Gomeras erkannt haben.
Die Kanaren bieten gute Vorraussetzungen zum tauchen. Besonders Tauchen auf La Palma ist zu empfehlen. Weitere Informationen zu Pauschalreisen nach Gran Canaria finden Sie hier.
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Bildquelle: © Ingrid Ruthe/ Pixelio
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Ich kann jedem Besucher der Kanaren eine Fahrt im Mietwagen durch die Vulkanschluchten empfehlen
“Nationalpark Teide. Eine Besichtigung ist auch ohne Vorkenntnisse im Bergsteigen möglich, jedoch muss hierfür eine Genehmigung eingeholt werden”
Die Genehmigung ist nur für die Besteigung des Teide Gipfels notwendig, also die letzten 200m Höhe, die man ab der Seilbahnstation unterhalb des Gipfels erklimmen muss. Hierfür sind sicher keine Bergsteigerfähigkeiten möglich, aber man sollte sich wegen der unterschiedlich stark austretenden Schwefeldämpfe trotzdem in acht nehmen. Ohne Genehmigung kommt man mit der Seilbahn auf den Gipfel, die aber an windigen Tagen den Betrieb einstellt und deren Kabine auch nur ein geringes Fassungsvermögen hat.
[...] auf allen kanarischen Inseln herrscht auf Gomera ein herrliches Klima. Im Süden ist es ziemlich heiß und sonnig, im [...]