Warschau

Warschau
Warschau ist seit über 400 Jahren die Hauptstadt Polens und das Zentrum von Politik, Kultur und Wirtschaft. Die Stadt boomt, riesige Werbeträger zeugen vom Aufbruch, in dem sich die Stadt befindet. Internationale Firmen haben hier ihre Niederlassungen, Autos verstopfen die Straßen, riesige Hochhäuser mit verspielten Fassaden schießen wie Pilze aus dem Boden- Hektik aller Orten, in der Stadt ist Tempo angesagt
Trotz dieser vermeintlich überbordenden Oberflächlichkeit hat Warschau etwas sehr Rührendes. Es mag an seiner Widersprüchlichkeit liegen: einerseits das Hochmoderne, andererseits die liebevollen Überreste vergangener Tage wie zum Beispiel die gute alte Straßenbahn, in der Frauen aus dem Umland den Kaufhäusern ihre Waren feilbieten. Die Altstadt, das Herz Warschaus, wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
Die alten Barockfassaden der großbürgerlichen Häuser, Museen, Monumente und Kirchen zeigen ganz deutlich die verspielte romantische Seite der Weichselmetropole. Das Kopfsteinpflaster ist ebenfalls romantisch verspielt, jedoch nichts elegantes oder gar gewagtes Schmuckwerk. Die Gastronomieszene blüht, traditionelle polnische Gerichte werden einfallsreich bereichert und damit bekömmlich ihre Kreationen umgewandelt. Aber auch viele internationale Restaurants sorgen dafür, dass jeder Esser das bekommt worauf man Lust hat. Einkaufsinteressierten bietet die Stadt alle Möglichkeiten - vom gepflegten Bummel bis zum wilden Konsumrausch.
Die Preise in Warschau sind explodiert
Die Preise sind in den letzten Jahren explodiert, trotzdem lässt sich in Warschau insgesamt noch verhältnismäßig günstig den Schönheiten einer Reise frönen. Am besten lässt sich im Frühling und im Herbst reisen, dann ist es sonnig und mild. In Warschau ist alles gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für alle Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen gelten die gleichen Tickets, die an Kiosken, in Zeitungsständen neben U-Bahn-Stationen gekauft werden können.
Entweder werden sie beim Einsteigen oder auf den Bahnsteig entwertet. Zum Einstimmen empfiehlt sich ein Bummel durch die Altstadt von Warschau. Einen schönen Blick bietet die Anhöhe der Altstadt. Die Altstadt am Markt mit ihren historischen Häusern bietet eine einen wunderbaren Hintergrund, um aus einer Pferdekutsche heraus die ganze Pracht zu betrachten.
In der Johannes-Kathedrale befinden sich zahlreiche Gräber, unter anderem die von Polens ersten Präsidenten, ferner ist dort ein wunderschönes
Chorgestühl zu sehen.
Fast daneben steht das Königsschloss, ein Meisterwerk des Barocks. Besonders interessant sind die königlichen Gemächer und das Marmorkabinett. In unmittelbarer Nähe befindet sich die St. Annen-Kirche. Sie ist mit einer atemberaubendem Kuppel und einem prächtigen Innenraum mit mehreren Rokoko-Altären ausgestattet. Ein Aberglaube besagt, dass alle hier geschlossenen Ehen glücklich werden. Weiter geht es zum großen Nationaltheater. Es ist eines der größten Bauwerke der Stadt und nicht nur das Theatermuseum ist sensationell. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt auch zum jüdischen Theater. Der unübersehbare Platz für Kulturwissenschaft war ein Geschenk der Sowjetunion und sollte in Warschau als Denkmal für den Geist der Erneuerung des sozialen Fortschritts dienen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es dann weiter zum Park. Sehr empfehlenswert ist der Museums-Palast mit einem alten Orangerie. In Warschau sind alle polnischen und internationalen Modedesigner zu finden. Auf dem Warschauer Russenmarkt wird fast alles verkauft. Handeln ist erwünscht. Ganz ungefährlich ist es jedoch nicht. Taschendiebstähle sind leider an der Tagesordnung- täglich von 05:00 bis 13:00 Uhr
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Bildquelle: Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/127/

