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2. Februar 2012 – 09:29 | Bisher unkommentiert

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St. Petersburg: die Eremitage und andere Sehenswürdigkeiten

Submitted by Olli on 27. August 2008 – 21:361 Kommentar

St. Peterburg

St. Petersburg: die Eremitage und andere Sehenswürdigkeiten

Touristen, die die Eremitage in St. Petersburg besichtigen wollen, müssen oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. So begnügen sich viele damit, den Winterpalast der Zarenfamilie von außen zu bewundern, und auf dem großzügigen Schlossplatz versuchen sie, ein Foto der 47,5 m hohen Alexandersäule zu schießen.

Die dem Palast gegenüberliegende Seite des Schlossplatzes ist begrenzt von dem monumentalen Generalstabsgebäude, das 1829 fertiggestellt wurde. Seine Front misst 580 m und wird von einem Triumphbogen unterbrochen.

Das Jussopow-Palais: Außen pfui, innen hui?

Ein Palais, der etwas leichter zugänglich als der Palast der Eremitage, ist das Jussopows-Palais. Von außen wirkt die Fassade eher unscheinbar, doch der Luxus im Inneren verschlägt den meisten Besuchern die Sprache. Die Jussopows zählten zu den reichsten Familien Russlands und verfügten über sehr enge Verbindungen zur Zarenfamilie. Jeder Raum ist in einem anderen Stil eingerichtet, den Höhepunkt bildet das hauseigene kleine Rokoko-Theater, in dem alles vergoldet zu sein scheint.
Geschichte geschrieben wurde in diesem Haus auch: Der einflussreiche Wunderheiler Rasputin wurde 1916 im Jussopow-Palais ermordet. Dass die prachtvolle Einrichtung die Revolutionswirren von 1917 überlebt hat, ist dem Umstand zu verdanken, dass der schwedischen Botschaft das Haus zur Nutzung überlassen wurde.

Später sollte es erhalten werden, um der Arbeiterklasse ein Beispiel für die Dekadenz des Adels zeigen zu können. Die sorgen auch hier dafür, dass keine Gruppe länger als gewöhnlich in einem Raum verweilt, denn die Qualitäten des Jussopow-Palais als ?Winterpalast en miniature? haben sich herumgesprochen. Obligatorisch ist ein Stopp an der Isaakkathedrale, die mit ihrer massigen goldenen Kuppel das Stadtbild ebenso geprägt hat wie der spitze hohe Turm der
Peter-Paul-Kathedrale. 102 Meter hoch ist die riesige Kuppel, unter der es eine Aussichtsplattform gibt.

Ungeahnte architektonische Probleme auf St.Petersburger Boden

Die Isaakkathedrale stellte den französischen Baumeister Montferrand vor ungeahnte Probleme: Der Morastboden musste mit hölzernen Pfeilern so weit gesichert werden, dass er das Fundament überhaupt hielt. Ohnehin liegt Sankt Petersburg sehr niedrig, sodass die Stadt immer wieder überflutet wurde. Auffällig ist auf die Auferstehungskirche, weil im Gegensatz zu den übrigen Gebäuden in Sankt Petersburg im farbenprächtigen altrussischen Stil entstand. Zar Alexander der Dritte ließ sie 1883 an einer Stelle erbauen, wo sein Vater Alexander der Zweite zuvor einem Attentat zum Opfer gefallen war. Sie wird deshalb auch Erlöserkirche oder Blutkirche genannt. Das Sankt Petersburg mehr als nur die Stadt der Zar Russlands von 1712 bis 1918 war, zeigt der Panzerkreuzer Aurora, dessen Schuss 1917 zur Erstürmung des Winterpalastes führte und damit die Oktoberrevolution auslöste. Die Aurora liegt östlich der Peter-Paul-Festung in einem Arm der Newa. Bis dorthin kommen die flachen Ausflugsschiffe eher selten, sie beschränken sich auf die Kanäle im Zentrum, passieren den Winterpalast, das Marsfeld, das Stroganow-Palais und das Puschkin-Museum. Über 300 Brücken hat Sankt Petersburg - kein Wunder, dass Peter der Große Amsterdam und Venedig als Vorbilder erkor.Alles in allem gibt es wohl mehr als genügend Gründe, um St. Petersburg aufzusuchen und sich eine schöne Zeit in dieser schönen Stadt zu machen. St. Petersburg ist also definitiv eine Reise wert- vor allem wegen der zahlreichen denkwürdigen Bauten.

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Bildquelle: © ivak / Pixelio
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/127/

1 Kommentar »

  • Stefan Kaltenecker sagt:

    Lange Wartezeiten vor der Eremitage sowie bei anderen Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs kann man vermeiden, indem man eine Gruppenreise bucht. Insbesondere in der Hauptsaison ist dies sehr zu empfehlen, da man ansonsten als Individualtourist viel Zeit in der Warteschlange verbringt.

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