Zürich, Die Stadt am Zürichsee

Zürich
Die Stadt am Zürichsee verspricht die ländliche Idylle und großstädtische Internationalität - und sie hält es. Geprägt von ihren Gewässern, hat die Berglandschaft, der Liebe und natürlich dem See hat Zürich seinen ganz eigenen Zauber.
Villen, Kirchen, Bäume und auch eigenwillige Kunstwerke am Seeufer, Bürgerlichkeit und Finanzmarktatmosphäre, das Arbeiterviertel an der See, dezent entspannend mit sozialdemokratischen Wurzeln und Rotlichtviertel, so unterschiedlich stellt sich das Schweizer Finanz- und Kulturzentrum dar. Verschiedenste Baustile, vom mittelalterlichen Kern bis zu zeitgenössischen Glaspalast, allesamt ohne übertriebenen Prunk, unterstreichen die eigenwillige und zurückhaltende Liberalität der Bewohner.
Hervorragende Service in der Schweiz Tradition bieten Hotels und Restaurants aller Preiskategorien. Selbst die gutbürgerlicher Küche Zürichs ist über die Landesgrenzen bekannt. In Zürich isst man meistens sehr gut, ganz sicher aber wird man ausgezeichnet bedient. Das internationale Bankwesen ist allgegenwärtig, 30 Museen und Galerien lassen Kunstliebhaber auf ihre Kosten kommen. Die schönste Reisezeit ist zwischen Mai und September. Im Winter laden die nahe gelegenen Berge eher zum Wintersport ein. In Zürich ist man am besten zu Fuß unterwegs und beginnt mit einem Altstadtbummel.
Zürichs Hauptbahnhof - eine der schönsten Europas - ist der Ausgangspunkt. Von hier aus geht es weiter in die berühmte Bahnhofstraße. Auf dieser etwas über einen kilometerlangen Einkaufsmeile lässt sich unter den Linden flanieren und über die sehr hohen Preise staunen. In der Schlägeralle geht es dann bis zur Höhe des Brunnens aufwärts. Die Treppen führen zum Lieblingsplatz der Züricher, in den Lindenhof. Der Aufstieg wird einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt belohnt. Danach empfiehlt sich ein Blick in das berühmte Kolonialwarengeschäft Schwarzenbach, Münstergasse 19. Hier scheint die Welt 1912 stehen geblieben zu sein. Ein Besuch des Münsterlatzes, des Ausgangspunktes der deutsch - schweizerischen Reformation ist unbedingt anzuraten. Für Kunstliebhaber ein echter Leckerbissen ist das Kunsthaus, Heimplatz eins. Eine internationale Sammlung mit Werken unter anderem von Monet, Moench, Picasso sowie Wechselausstellungen machen den Kunsttempel zum Kunstgenuss. Ein Spaziergang in den grünen Anlagen rund um das untere Seeweg in den Kaianlagen entspannt und stimmt schon etwas eines der ältesten Quartier der Stadt ein. Die Handwerkergasse lockt mit romantischen Läden und Werkstätten sowie schönen Möglichkeiten zum Einkaufen und Essen. Zurück geht es in Richtung Bahnhof durch Jürgen-Straße über die Gessner Brücke in das andere Zürich. In der Kasernenstraße und in der Lutheroth-Becker Straße bekommt der Besucher den Kontrast dieser ambivalenten Stadt zu spüren. Der Helvetica-Platz mit dem Arbeiterfamiliendenkmal zeugt von dieser ganz anderen Welt. Weiter Richtung Bullinger Platz gelangt man zur Iris-Mann-Siedlung. Eine architektonisch außergewöhnlich interessant Arbeit. Ein Einkaufsbummel in Zürich ist immer von Erfolg gekrönt. Es gibt alles für jeden Preis - der nach oben hin überhaupt keine Grenzen kennt. Die wichtigste und teuerste Einkaufstraße ist die Bahnhofstraße, parallel dazu in der Löwenstraße sowie in der Augustinerstraße und der Uraniastraße. Internationale Designermode findet man in der Storchengasse und Drumherum. Preiswerter sind die Geschäfte am Limmat- über den Fluss. Das Kaufhaus Vero Moda, Seitengasse eins, ist umfassend sortiert und liegt im mittleren Preissegment. IPA, Sieher Str. 55, ist für Schnäppchenjägerpflicht. Luxusgüter sind im Globus für genügend Platz zu haben. In der Regel haben die Geschäfte Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:30 Uhr, Samstag von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der lange Donnerstag geht bis 21:00 Uhr.
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Bildquelle: © Judith O. / Pixelio
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