Ein Besuch in Bath
2. Februar 2012 – 09:29 | Bisher unkommentiert

Römische Bäder, das Royal Crescent, großzügige Parkanlagen und das Jane Austen Centre: Die englische Stadt Bath, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, hat viel zu bieten. Nach nur wenigen Schritten durch die englische Stadt Bath fühlt …

weiterlesen »
Afrika

Informative Reiseberichte und Artikel über Afrika.

Amerika

Von Nord- bis Südamerika - Amerika, der Kontinent.

Asien

Informationen über Asien, dem größten Kontinent der Erde.

Australien

Reiseberichte über Australien, dem kleinsten Kontinent der Erde.

Europa

Artikel über Europa, dem Kontinent mit vielen unterschiedlichen Regionen.

Home » Segeln

Windjammer Reisen: Segeln auf historischen Schiffen

Submitted by Olli on 7. November 2008 – 00:54Bisher unkommentiert

Der perfekte Segeltörn

An Bord der Pippilotta kann man von Käpt´n Hartwig, einem der dienstältesten Skipper auf der Ostsee, lernen, was es heißt “hoch am Wind” zu fahren, die Segel “dicht zu holen” oder was zu tun ist, wenn der Befehl “Aufentern des Riggs” erfolgt. Man wird Sie in die Bedienung nautischer Geräte einweisen, lehren Segel zu setzen und die Takelage zu klettern. Sie werden nasse Taue aufrollen, Seekarten sutdieren und den Wind berechnen. Nur eine (inszenierte) Meutere werden Sie sicherlich nicht erleben! Denn bei aller Romantik und allen nostalgischen Gefühlen: Als moderne Piratenschiffe verstehen sich die historischen Segler nicht. Vielmehr ist man bemüht, den Gästen erlebnisreiche, sportliche und zugleich erholsame Tage zu bieten. Da wird in einsamen Buchten geankert, steuert die Pippilotta am Abend einen der idyllischen Häfen auf Dänemakrs Inseln an oder wärmt man sich bei Sturm und peitschendem Regen unter Deck bei einem heissen Grog.

Neben eindrucksvollen Landschaftserlebnissen und Erholung steht bei den Segeltörns vor allem Teamgeist und ganz viel Spaß an erster Stelle! Denn oft werden solche Touren von Gruppen gebucht, die das Gemeinschaftserlebnis suchen. Und wenn sie richtig gut sind, übernehmen sie zunehmend das “Steuer”. Mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kapitäns! Das Gefühl von Freiheit und Abenteuer stellt sich ganz von selbst ein: Wenn man auf hoher See ist, sich dunkle Wolken zusammenbrauen und heftiger Wind aufkommt, wenn der Sturm die Rufe der Besatzung zerreißt, die nasse Taue durch die Hände gleiten und das Segelschiff an Fahrt gewinnt und vor einem nichts ist als das endlose Meer?

Faszinierende Windjammer

Kein Zweifel: Die historischen Schiffe und vor allem die schnellen Windjammer üben bis heute eine ungeheure Faszination aus. Diese Großsegler mit ihren rund 50 m hohen Masten sind eine Erfindung des frühen Industriezeitalters, die bis zum Beginn der Dampfschifffahrt auf den Weltmeeren kreuzten. Sie waren allesamt Frachtschiffe, auf denen wertvolle Rohstoffe und andere Güter transportiert wurden. Voll beladen mit Gewürzen, Stoffen oder anderen Waren segelten sie über die Weltmeere. Die eindrucksvollen Schiffe wren vor allem geeignet, empfindliche Güter zu transportieren, die auf Dampfmaschinen angesichts der Erschütterungen eventuell Schaden genommen hätten, und sie benötigten kaum Brennstoff.

Viele Windjammer wurden später zu Schulschiffen der Handels-und Kriegsmarine umgebaut, einige dienen heute- neben den zahlreichen historischen Küstenseglern-als Ausflugsschiffe, auf denen Tages-, Wochenend-oder gar mehrwöchgie törns veranstaltet werden.

Im Gegensatz zu früher bieten sie inzwischen deutlich mehr Komfort. Nutzen die Seefahrer von einst die Sterne am nächtlichen Himmel zur Orientierung, so kennzeichnen heute Sterne den Komfort an Bord. Seit 2002 werden die Schiffe begutachtet und entsprechend klassifiziert. Solche mit fünf Sternen dürfen sich zu Recht luxuriös nennen. Bescheidener sind jene mit vier, drei, zwei oder gar nur mit einem einzelnen Sternchen ausgestattet. Und doch: Was hätten die Seefahrer vergangener Jahre für diesen einen Komfort-Stern gegeben! Denn der Alltag an Bord war alles andere als romantisch. Moderne (Mit-) Segler müssen keine Skorbut fürchten, Proviant wird heute nicht mehr in Fässern gelagert und wässrige Suppen kommen garantiert nicht aus der Kombüse. Kein Grund also dem Schiffskoch aufzulauern. Was bei solchen Törns serviert wird, sind in der Regel frisch zubereitete Gerichte, nicht nur beim Kapitänsdinner! Mittlerweile gibt es zahlreiche Veranstalter, die Windjammer-Reisen anbieten-weltweit, aber eben auch ab Norddeutschland.

Empfehlungen:

Verschiedene Hotels Ostsee bieten sich gut für kurze Zwischenstops an.

Artikel bewerten: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Vote, Durchschnitt: 1.00 von 5)

Bildquelle: © gila / Pixelio

Hinterlasse auch einen Kommentar!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

Das mytraveltips.de Reiseblog unterstützt Gravatar Bilder in den Kommentaren.