Geisterstädte im wilden Westen
Ja, es gibt sie auch heute noch im wilden Westen der USA, Geisterstädte, aber auf einer Landkarte werden sie vergeblich danach suchen, sie sind nicht verzeichnet und dennoch auffindbar, dies bedarf jedoch eines gewissen Spürsinnes oder eines Insiders. Rund 1000 dieser Geisterstädte sind heute noch in den USA zu finden. Auf den Spuren der Goldsucher findet man die Geisterstadt Columbia in Kalifornien. Sie liegt direkt am Highway 49, auch Straße der Goldsucher genannt. Genau an dieser Straße liegt Coloma, hier wurde amerikanische Geschichte geschrieben. Der Nachbau der Mühle, bei dessen Original Bau das erste Gold gefunden wurde ist hier zu bewundern, außerdem leider nichts. Columbia hingegen ist die best erhaltenste Geisterstadt der USA. Nach einem Großfeuer Mitte 1850 wurde die Stadt zerstört, aufgrund der wohlhabenden Bewohner aber relativ schnell wieder mit Backsteinen aufgebaut, die bis heute sehr gut erhalten sind. Als der große Goldrausch zu Ende war, zog es die Menschen aus der Stadt und so liegt sie immer noch dort, die Schmiede, die Feuerwehr, das Büro des Sherrifs und auch das Gefängnis. Als kleine Touristenattraktion fahren Traditions verbundene Amerikaner wie zu früheren Zeiten mit Kutschen durch den Ort. Eine weitere Geisterstadt ist Calico an der Nationalstraße 15 Richtung Las Vegas. Hier wurde früher nach Silber geschürft und nachdem auch hier nichts mehr zu holen war, liegt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts brach. Vor ca. 60 Jahren wurde jedoch ein Vergnügungspark ein Ghost Town Erlebnispark aus der Geisterstadt. Eine ehemalige Geisterstadt, die mittlerweile wieder zu neuem Leben erweckt wird (es gibt schon wieder 200 Einwohner), ist Calico. Hier kommt Western Feeling auf, denn die typischen Holzhäuser des Ortes wurden für etliche Westernfilme nachgebaut.
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